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| Schreibblockade verhindert ordentliche Kolumne |
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Mittwoch, 1. Februar 2012
Seit dem Jahre 2006 blogge ich rund um das Pokergeschehen, viele Themen sind ausgereizt, neue Ideen derzeit Mangelware. Geschichten sind bereits Geschichte, wie Poker ist Glücksspiel und macht süchtig, Stories über Pokeraccessoires, z.B. meine Meinung zu Glücksbringern am Pokertisch, jede Menge Berichte von der WSOP in Las Vegas, Tipps für Vegasreisende, Winterschlussverkauf in Paris, als ich auf der watchlist stand, mein schlimmster Beat usw. usw. usw., und die wahrscheinlich einzig gelungene Story "Von der Titanic auf die Donauprinzessin." Alles nachzulesen auf www.sigminator.com.
Analysen von Pokerhänden, Statistiken und Bearbeitung von Blindsstrukturen in Deepstackturniere, das überlasse ich meinem Kollegen Ivo Donev, der macht das perfekt.
Society-Klatsch und Tratsch, mit dem Promis auf Du und Du, Berichte von Eröffnungsveranstaltungen, Playersparties oder Casinojubiläum mit tonnenweise Austernschlürfen und kübelweise Champagner saufen, das überlasse ich dem rasenden Reporter Robert Werthan.
Liveberichte, wer gegen wen beim Turnier ausscheidet, Entgegennahme von Bad Beat Stories, dem jeweiligen Looser kondolieren, das überlasse ich der unermüdlichen Rosi Grünsteidl, die sogar immer Schlafsack, frische Kleidung zum Wechseln und Toilettesachen im Casino dabei hat.
Schräge Gedanken, wenn ein Pokermanager laut denkt, das überlasse ich Jürgen Smutek.
Durch eine Schreibblockade gehandicapt kann ich nun nicht versprechen, monatlich eine Story abzuliefern, wobei einige kritische Leser froh sein werden, Millionen Leserfans jedoch würden enttäuscht sein und so hoffe ich doch, regelmässig Intuitionen zu erhalten und diese dann halbwegs unterhaltsam niederschreiben zu können.
Euer Sigi, www.sigminator.com
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| Nie zuhause oder immer unterwegs - eine Terminplanung 2012 |
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Montag, 2. Januar 2012
Noch habe ich mich nicht ganz entschieden, welche Variante der Turnierplanung 2012 ich bevorzugen werde. Nachdem Pokerfirma bei Variante A sämtliche Buyins bezahlt und die Reisekosten übernimmt scheint diese Variante sehr attraktiv zu sein, allerdings bringen gesponserte Buyins kein Glück, so tendiere ich eher zu Variante B, alles selber zahlen und das Glück auf meiner Seite und natürlich bedeutend weniger Stress.
Variante A:
CAPT Seefeld, CAPT Bregenz, CAPT Salzburg, CAPT Innsbruck, CAPT Velden, CAPT & Poker EM Baden, PCA Bahamas, EPT Deauville, EPT Berlin, EPT Kopenhagen, EPT Barcelona, EPT Talinn, WPT Dublin, WPT Venedig, WPT Los Angeles, WPT San Jose, WPT Vienna, WPT Seminole Florida, WPT Jacksonville,
WPT Bellagio Las Vegas, WPT Super-Highroller Bellagio Las Vegas, WPT Marrakech, WPT Amneville,WPT Malta, WPT Foxwoods, WPT Borgata, WPT Bicycle Casino Bell Gardens, WPT Portoroz, WPT Barcelona, WSOP Las Vegas, Euro-Finals of Poker ACF Paris, Masterclassics of Poker Amsterdam, APPT Macau, APPT Sidney, APPT Melbourne, APPT Queenstown, APPT Seoul,APPT Cebu, APT Goa, APT Manila, APT Cebu, APT Macau, EMOP Prag, EMOP Lissabonn, EMOP Bulgaria, EMOP Barcelona, EMOP Dublin, GSOP Manchester, GSOP Greece, GSOP Prag, GSOP Salzburg, GSOP Dominikanische Republik, WSOP Europe Cannes, Deutsche Pokermeisterschaft, Swiss Poker Champions Week, LAPT Sao Paolo, LAPT Vina del Mar, LAPT Lima, LAPT Punta del Este, LAPT Medellin, GUKPT Manchester
GUKPT London, GUKPT Walsall, GUKPT Dundee, GUKPT Brighton, GUKPT Plymouth, GUKPT Bolton, GUKPT Southhampton, GUKPT Sheffield, GUKPT Luton, GUKPT Coventry, GUKPT Blackpool, GUKPT Grand Final London, IPT Malta, IPT Campione, IPT San Remo, IPT Nova Gorica, IPT San Marino, RPT Odessa,
RPT Kiev usw.............................................................
Variante B:
CAPT Salzburg, CAPT Innsbruck, CAPT Velden, CAPT & Poker EM Baden, Mountain Poker Party Seefeld, Bountyturnier Casino Linz
Fussball-EURO vorm TV und Wetten.
Ich werde am wahrscheinlichsten die Variante B durchziehen und freue mich schon auf ein weniger stressiges Pokerjahr 2012.
Euer Sigi, www.sigminator.com
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| Hotel & Casino Bad Beat Stories aus aller Welt Teil 3 : Der Kofferdiebstahl und die Versicherung, die gerne zahlt |
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Donnerstag, 1. Dezember 2011
Ich machte mich auf den Weg nach Tunica am Missisippi, das heisst Flug Linz-Amsterdam-Memphis. Der Koffer war vollbepackt, hauptsächlich mit warmen Sachen, es war Jänner und die Casinos in den USA sind runtergekühlt wie Kühlschränke, aber mit der richtigen Kleidung kann man überleben.
In Memphis am Flughafen angekommen schnappte ich meinen Koffer und ging, wie es üblich ist, durch den Zoll. Danach musste ich den Koffer wieder auf ein Förderband stellen, das die Gepäcksstücke zur endgültigen Ausgabe befördert. Mein Fussmarsch durch die endlos langen Gänge am Flughafen dauerte ca. 10-15 Minuten. Mein Koffer tauchte dort nie wieder auf, starrend auf das schon geleerte Förderband wurde mir klar, dass sich hier jemand bedient hat, aber ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche weiteren Probleme auf mich zukommen.
Es gab in dem Nest Tunica fünf Casinos & Hotels und weit und breit nur Einöde und keine Geschäfte, also brauchte ich nur ein Taxi, aber es gab auch keine Taxis. Ich beobachtete stundenlang die ankommenden Gäste des Hotels, alle kamen mit eigenem oder Mietwagen, bis sich dann doch endlich ein Taxi blicken liess, das mich dann zu einem entlegenen Shoppingcenter brachte, wo ich die nötigsten Kleidungsstücke kaufen konnte.
Wieder zuhause angekommen, begann der Streit mit der Reiseversicherung. Es gibt oder gab doch mal eine Fernsehwerbung einer Versicherung mit dem Slogan: "Wir zahlen gerne". Die Reiseversicherung kannte wahrscheinlich den Spot nicht und stellte sich ziemlich quer, ich sollte doch die Rechnungen der gestohlenen Kleidungsstücke vorlegen. Leider konnte ich die Unterhosenrechnung von H&M nicht finden und die Sockenrechnung von KIK schon gar nicht. Mehr leid war mir aber um einige Pot-Limit-Hosen (vormals Cargo-Jeans), die dann eher doch teurer waren und von den Designerläden hatte ich auch keinen einzigen Beleg zuhause.
Nach langwierigen Verhandlungen und Korrespondenz hin und her bot mir die Versicherung eine Kulanzlösung an, indem sie ein Viertel der Schadenssumme übernehmen wird, was ich dann auch mehr oder weniger akzeptierten musste.
Seit jenen Tagen sammle ich sämtliche Kassenzettel, alphabetisch abgelegt in Ordnern und Versicherungen werden nur bei den Gesellschaften abgeschlossen, die so richtig gerne zahlen !
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| Zwölf Ratschläge,wie man schnell und sicher broke geht, ohne es gleich zu merken ? |
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Donnerstag, 3. November 2011
Man kann natürlich sinnlos Geld verpulvern und verschenken und in wenigen Augenblicken flachgehen, aber ich gebe euch ein paar Tips, wie man das lässig, locker und stilvoll schafft, ohne dass man es gleich merkt.
1) Viel Wassertrinken bei der EPT Berlin zum Literpreis von 11 Euro, die Plastikflasche darf man sich behalten.
2) Cashgamespielen in einem Casino in Manila, Rake 10 %, es gibt zwar ein CAPT, aber die Partien sind sehr klein, somit meistens mit dem vollem Prozentsatz bedient. Auch mit dem 2 % Rake ohne capt bei der WSOP Europe in Cannes kann man bei NLH und PLO locker flach gehen.
3) Den Pokercoach Jose Girah Macedo engagieren und gegen seine Freunde Heads-up spielen
4) Taxifahren in Prag, am besten abends, kurze Strecke, könnte man eigentlich zu Fuss gehen, aber als Tourist nix auskennen, 40 Euro weg.
5) Am Flughafen Frankfurt mehr als 10.000 Euro oder Dollar in der Tasche haben und den EU-Raum verlassen ohne Zolldeklaration.
6) An einem Strand in der Karibik, St.Maarten, täglich 2 Liegestühle und 1 Sonnenschirm ausleihen
7) In einem Gambling Room in Frankreich mit Freunden privat Rummy Spielen, mittleres Limit, Rake pro Person 70 Euro/Stunde
8) In einem Restaurant in Kitzbühel zur Eierschwammerlsosse eine zweiten Knödel bestellen
9) In Paris eingeladen zu werden von einer Mutter mit wunderschöner Tochter in ein tolles Restaurant, Dinner & Champagner, die beiden müssen dann mal auf die Toilette und wurden nie wieder gesehen. Ich bin übrigens nicht drauf reingefallen, schwöre !!!
10) Bankroll-Management Seminar vorgetragen von Isildur oder Chino Rheem besuchen
11) In Las Vegas italienische Designermode kaufen
12) Wein-Wetttrinken mit Udo Gartenbach, Verlierer zahlt
Ich hoffe, ihr könnt euch durch diese Tips eine Menge Geld sparen und kauft euch was Vernünftiges, z.B. ein Roulettesystem-Buch oder ein Neutralisations-Gerät gegen Erdstrahlen und Wasseradern.
Euer Sigi, www.sigminator.com
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| Ist Macau in Sachen Poker eine Reise wert ? |
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Donnerstag, 6. Oktober 2011
Eine Idee, die ich schon lange in Gedanken verfolgt habe, konnte ich nun verwirklichen und nach Macau reisen und den ganzen Geschichten und Erzählungen anderer Pokerspieler vor Ort nachgehen.
Als erstes muss man sich als Pokerspieler vor Ort wohlfühlen, diese Voraussetzung war zu 100 % gegeben, nachdem ich sämtliche Hotels im Internet gecheckt habe und die Kritiken verglichen habe, das Sofitel ist ein Volltreffer, einfach die Nuts. Preis-Leistung stimmte (noch) zu diesem Zeitpunkt. d.h. für 1 Woche, danach waren sämtliche Macau-Tophotels einfach total überteuert. Man nehme die Las Vegas Hotel-Preise und multiplizert mal 2 oder 3, dann kommt man ungefähr auf das Macauniveau hin. Wenn man um eine Pokerrate für gewisse Hotels fragt wird man belächelt, man hört als Antwort : We dont have, we are fully booked every weekend, you can have a room from monday to friday. Der Preis liegt dann auch jenseites der Schmerzgrenze.
Vom Sofitel kann man ins Zentrum Macau zu den grossen Hotel-Casinos locker zu Fuss gehen. Die erste Adresse in Sachen Poker ist eindeutig das Wynn, neben den fast überall angebotenen NLH Partien, gibt es hier auch einige Omahatische, die durchaus interessant zu spielen sind.
Neben dem Wynn liegt das Starworld Casino, hier war es im Pokerraum ziemlich ruhig, allerdings finden hier die legendären Super-High-Limit Partien statt, wenn die jeweiligen Highroller vor Ort sind.
Die neuesten Hotel-Casino Projekte befinden sich am Cotai-Strip mit Four Seasons, Galaxy Resort, City of Dreams (Grand Hyatt, Crown Tower und Hard Rock Hotel&Casino) und natürlich das Venetian. Im Venetian wird ebenfalls nur NLH gespielt an zahlreichen Tischen und diversen Limits.
Meine Cashgamesitzungen waren ausschliesslich die Omahapartien im Wynn, die manchmal ziemlich dünn besetzt waren während der Woche, täglich ein Tisch PLO Blinds umgerechnet in Euro 2-5,zeitweise ein Tisch 20-40 und am Wochenende ein Tisch Blinds 50-100, schön gemischt mit Geschäftleuten und den Pros, die ich auch während der WSOP in Las Vegas antraf. Meine mitgebrachte Bankroll erlaubte mir nicht, diese Partie zu spielen, es war einfach organisatorisch schwer möglich, nachdem ich mich auf einer Asien-Rundreise befand mit 1 Woche Macau Stop.
Bei NLH sieht es anders aus, hier laufen im Wynn täglich jede Menge Tische und Limits, von 1-2 bis 30-60 und manchmal auch höher. Das Um-und Auf ist einfach zur richtigen Zeit in der richtigen Partie zu sitzen und das notwendige Glück auf seiner Seite zu haben.
Das Rake beträgt jeweils 5 % vom Pot, maximal 20 Euro, d.h. am vollen Tisch kann man das verkraften, shorthanded fast unspielbar.
Macau ist sehr spät auf den Pokerzug aufgesprungen, seit einigen wenigen Jahren wird hier Poker angeboten und wer am Anfang hier dabei war, hat sicher goldene Zeiten erlebt.
Mein Fazit nun zum Abschluss PLUS/MINUS Punkte:
+ relativ hoher Fischbestand
+ angenehme Spielathmosphäre
+ gute Dealer
+ guter Service, Softgetränke frei
+ man darf RAUCHEN @ Raucher
+ sehr gute Hotels
+ tolle Sightseeingangebote (Hongkong)
+ gratis Shuttlebusse od. sehr billige Taxis
+ NLH jede Menge Action
- hohes Rake
- sehr teure Hotels
- es wird geraucht @ Nichtraucher
- zeitweise wenig Omaha-Action
- zeitweise grosse Menschenansammlungen
- Kommunikationsprobleme, english good, chinese better
Im Grossen und Ganzen überwiegen die positiven Aspekte, insbesondere, wenn man auf der Kostenseite noch reduzieren kann, bzw. günstig und sehr früh sein Hotel bucht. Ein längerer Aufenthalt mit den richtigen Cashgamepartien könnte sehr lukrativ sein. Dies war sicherlich nicht mein letzter Besuch hier, die Frequenz im Pokerbereich ist eindeutig steigend und die Baustellen neuer Casino-Hotelprojekte zeigen, dass Macau voll im Trend liegt.
Wer von euch mal Macau auf seiner Reiseplanung hat kann mich zwecks Details/Infos gerne kontaktieren.
Euer Sigi, www.sigminator.com
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| Casino & Hotel Bad Beat Geschichten aus aller Welt - Teil 1 & 2 |
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Mittwoch, 7. September 2011
Wer viel in der Welt herumreist, hat viel zu erzählen, ich picke mir nun die jeweiligen Bad Beats heraus, die mir in Erinnerung geblieben sind, teilweise sind es völlig unnötige und kundenfeindliche Begebenheiten, aber auch lustige und kuriose Dinge.
1) Die störrische Klimaanlage
Bei meinen unzähligen Reisen nach Paris habe ich auch unzählige Hotels ausprobiert und kein einziges gefunden mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Ich habe jede Menge Geld ausgegeben, um in Besenkammern zu nächtigen oder andere diverse Missgeschicke holten mich ein, die mir das Hotelleben dort schwer machten.
Diesmal handelt es sich um die störrische Klimaanlage.
Ich fand in Paris ein nettes, kleines Hotel, in einer Seitengasse der Champs Elysees gelegen, nur einen kurzen Spaziergang vom ACF (Pokerclub)
entfernt. Das Zimmer war klein, aber sauber und vor allem ruhig gelegen.
Auch eine Klimaanlage war installiert, im Sommer kann es in Paris äusserst
heiss werden und im Winter dient die Klima zum Heizen. Das Ding hatte nur zweierlei Haken, die Klimaanlage konnte man nicht individuell steuern und es blies nur eiskalte Luft raus, Sommer und Winter.
Jeden Tag um 6h früh wurde ich mit eiskalten Luftstrom geweckt, 14 Tage lang, Tag für Tag. Meine Reklamation beim Hotelchef wurde zwar freundlich entgegengenommen, aber es half einfach nichts, an der zentralen Steuerung der Klimaanlage wurde herumgedreht, es war nichts zu machen.
Da es noch dazu Winter war, handelte ich mir eine ordentliche Grippe ein und trat die Heimreise krank und frustriert an.
Bei meinen nachfolgenden Paris-Reisen bekam das Hotel keine zweite Chance mehr, obwohle ich gerne wissen würde, wie dieser störrischer Esel, die Klima, nun andere Gäste fertig macht.
2) Schweissgeruch kann teuer sein
Schon immer hatte ich eine besonders empfindliche Nase. Leider gibt es so manchen Pokerkollegen, der es mit der Körperpflege nicht so genau nimmt.
Eines Tages sass ich in Las Vegas im Binions Horseshoe in einer tollen Omahapartie, schon deutlich im Gewinn, bis sich ein bekannter Turnierspieler neben mich setzte, er hatte schon ca. 3 Wochen immer diesselbe Kleidung an und wahrscheinlich war auch seine Dusche defekt, an seinem T-Shirt sah man den Speiseplan der letzten Wochen, aber np, ich konnte meinen Platz wechseln und sass mich weg vom lucky seat auf einen Platz, auf den ich innerhalb 1 Stunde flachgegangen bin.
Was wäre nun passiert, wenn ich den Platz beibehalten hätte, ich hätte wahrscheinlich weitergewonnen, mir wäre nichts passiert, schon viele Menschen sind erfroren, aber erstunken ist noch keiner. Das war sicherlich mein teuerster Platzwechsel in Pokerhistory.
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| Von der Titanic auf die Donauprinzessin - Ein Sommermärchen |
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Donnerstag, 11. August 2011
Es geschah im Sommer 2010, ich war Red Pro bei der White Star Line, genauer gesagt Matrose auf der Titanic. Zu diesem Zeitpunkt war die White Star Line die Nummer Zwei auf den Weltmeeren, mit Ambitionen auf dem Weg zur Nummer Eins. Alles war paletti, die Passagierzahlen stiegen und stiegen, die Passagiere der ersten Klasse bekamen sogar den Black Card Status mit besonderer VIP-Behandlung.
Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, dass der Steuermann P.I und der Matrose D.B. Millionenkredite von der Geschäftsführung bekamen, interessierte auch niemanden bei diesem florierenden Geschäft. Ausserdem jonglierte der Finanzchef an der Börse heftig mit Papieren von der ostindischen Handelsgesellschaft, diverse Kohle-und Erzaktien, Lindberghs Spirit of St.Louis Papieren, Grossherzoglich Oldenburgische Eisenbahn-Prämien-Anleihe, Königsberger Lagerhaus, Österreich-Ungarische Magnalium Ges.m.b.H, Sächsische Kammgarnspinnerei, American Railroad Wood Saw co., Appenzellerbahn-Gesellschaft, Dresdener Nähmaschinenfabrik...usw.......
Bei mir machte sich eine gewisse Unzufriedenheit bemerkbar, ich ging eine Menge Verpflichtungen ein, stand aber irgendwie mit leeren Taschen da. Sollte ich vielleicht meinem inneren Gespür nachgeben und auf ein kleineres Schiff anheuern, aber wie und wo ?
Eines Tages hatte ich ein Gespräch mit Captain Smith von der Titanic, das folgendermassen ablief:
Smith: Hey Sigminator, um die White Star Line besser zu repräsentieren empfehle ich dir, an den Segelregatten EPT, WPT und WSOP öfters teilzunehmen !
Sigminator: Aber wie soll ich das umsetzen, die Hafengebühren und Spesen fressen mich auf !
Smith: Das ist deine Sache, wie du das hinkriegst, Unterstützung bekommst du von uns nicht !
Nach dieser Konversation war mir klar, das meine Tage auf der Titanic gezählt sind, schliesslich bekam ich ein Angebot von einem kleinen, aber feinen Dampfer, der Donauprinzessin. Die Donauprinzessin steuert nur sichere Häfen an und bietet besten Komfort und mit den Arbeitskollegen und Passagieren wird nur auf Deutsch gechattet, somit würde ich alles verstehen, ausser die Vorarlberger, mit denen ich aber weiterhin auf Englisch chatten könnte. Auch die Passagierzahlen steigen kontinuierlich, wenn auch nicht raketenhaft, wie es auf der Titanic geschah.
Bevor ich endgültig die Kündigung einreichte, besprach ich mich noch mit ein paar Arbeitskollegen, wobei die Meinungen sehr auseinandergingen. Einer meinte vielleicht ob ich spinne und noch dazu dieser Prestigeverlust und dann keine Weltmeere besegeln sondern nur mehr die Donau auf und abfahren, keine Braut mehr in jedem Hafen, kein Shanghaien mehr, also das gewaltsame Rekrutieren von Seeleuten. Ein anderer zollte mir Respekt und alle Achtung, wenn ich mein Vorhaben umsetzen würde.
Somit heuerte ich fest entschlossen auf der Donauprinzessin an. Kapitän J.S. empfing mich mit offenen Armen und so fahren wir die Donau auf und ab und leben glücklich und zufrieden bis....................................
Dies ist eine rein fiktive Geschichte, Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen und Online-Gaming-Rooms sind rein zufällig.
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| Andere Länder - andere sitten, die USA. 10 Fragen und keine Antwort |
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Montag, 1. August 2011
Es handelt sich diesmal um das exotische und mit eigenartigen Bräuchen gesegnete Land United States of America, kurz USA genannt. Nach mehrmaligen Besuchen und längeren Aufenthalten werden mir einige Dinge niemals klar werden.
10 Fragen und keine Antort !
1) Warum sitzen die Leute in eisgekühlten Lokalen, z.B. Starbucks, wenn draussen vor der Türe gemütliche Sessel und Tische auf Gäste warten?
2) Ich remple andere Leute an, warum sagt immer das Opfer excuse me und nicht der Täter ?
3) Warum bekommt man in Lokalen keine Getränke, sondern nur Eiswürfel mit etwas Flüssigkeit umspült ?
4) Warum kennen so viele Einwohner dieses Landes unser Österreich nicht, trotz Hermann Maier und Arnold Schwarzenegger ?
5) Warum stehen Leute ständig in langen Schlangen an, z.B. bei der WSOP Registration oder beim Büffet im Belaggio, hier sogar bis zu 2 Stunden am Wochende ?
6) Warum nehmen die Leute ihr Getränk, sei es Bier oder Cocktail, egal, auf die Toilette mit ? Gibt es womöglich bei herumstehenden Getränken hier eine überhöhte Diebstahlrate ?
7) Warum sieht man kaum Fahrradfahrer, wär doch das ideale Transportmittel auf Kurzstrecken ?
8) Warum sehen alle Dollarscheine gleich aus, vom 1 $ Schein bis zum $ 100er ? Wieviel Hunderter Trinkgeld habe schon gegeben, ohne es gleich zu realisieren ?
9) Warum fordert mich ernsthaft ein Pokerdealer auf, meinen Müll, leere Flaschen und Teller, unter den Tisch zu werfen ?
10) Warum geben mir die Taxifahrer kaum eine Auskunft, wenn ich sie höflich um das Land ihrer Herkunft frage ?
Diese Fragen sind wahrscheinlich nur ein Bruchteil von ungelösten Rätseln über die USA, z.B. fällt mir noch ein, dass ich irgendwann mal Englisch gelernt habe, aber von den Gesprächen mit den Amerikanern verstehe ich immer nur Bahnhof, ausser es sind eindeutig Pokerbegriffe wie allin, i call, you donkey, i gaddit baby, u fk idiot, is this your first tournament, how can you call oder i like Austria i just came back from Sidney usw.......
Ich habe nun ca. 1 Jahr Zeit darüber nachzudenken, bevor ich wieder die Koffer packe und ich weiss schon jetzt, ich werde keine Antworten finden.
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Von: Cami 09.12.11
This is exactly what I was looking for. Thanks for wrtniig!
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| Las Vegas 2011 - Short Report 5 / 50.000,-- $ für ein Turnierticket |
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Freitag, 1. Juli 2011
Morgen ist es soweit, ein Turnier, auf das ich mich besonders freue, the Poker Players Championship der WSOP 2011 beginnt mit einem Buyin von $ 50.000,--. Endlich mal ein erlesenes Feld von Pokerspielern und keine Pokertouristen und diese ständigen Calling Stations, die mit schlechten Händen die guten ruinieren. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei Pokerfirma bedanken, die mir das Ticket zur Verfügung stellen, selbstverständlich werde ich das LOGO tragen und der Werbeeffekt wird ein Vielfaches sein, was Pokerfirma von der Portokasse bezahlt hat.
Ach ja , da fällt mir noch ein, ich fliege ja am nächsten Tag, 3. Juli, nach Hause, somit macht es ja keinen Sinn, dieses 5tägige Turnier zu spielen. Aber nächstes Jahr ganz sicher, das solls ein $ 500.000,--buyin Turnier geben, eine Pflichtveranstaltung für jeden Pokerspieler.
Wir sehen uns in nächste Woche in Velden
www.sigminator.com
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Von: Rosi 01.07.11
schade, wir hätten dir so gerne das Ticket bezahlt. Du hättest den Betrag ja vervielfacht :-) Viel Spaß noch in Vegas und wir sehen uns in Velden!
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| Las Vegas 2011 - Short Report 4 / Lotterielos um $ 1000,-- |
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Sonntag, 26. Juni 2011
Ich musste es einfach mal ausprobieren, ich kaufte mir ein ganzes Lotterielos WSOP NLH Massenevent um $ 1000,--, insgesamt gab es ca. 4000 Lose, die Veranstaltung startete pünktlich um 12H high noon. Schon um 12.15H kam es zum grossen Showdown, die Ziehung erfolgte und ich hatte mit Pocket 88 einen Gegner mit Herz 3 Herz 4 , am Flop 457 mit 2 Herz wurde es etwas eng, aber immer noch np, am River wurde mein Schicksal besiegelt , Herzflush gewinnt.
Ich muss nun meine frühere Meinung, dass Poker ein Strategiespiel ist, etwas revidieren, ein einfaches Beispiel, es spielen 100 Teilnehmer ein Turnier, alle beherrschen das Spiel mit ähnlicher Strategie, da kommt es dann eigentlich nur auf die Kartenverteilung an !
Ich freue mich schon auf Dienstag zum 2-7 Triple draw event, da sind schlechte Starthände gefragt, somit bin ich schon automatisch bei der Kartenverteilung Favorit.
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Von: michael legradi 27.06.11
aber aber !!!! nlhe turnierpoker ist doch sport.
sieht man ja das wie beim tennis es nur ca. 234222 verschiedene sieger jährlich gibt.
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